Keine Lösungen auf dem Markt

Sei es normale Computer... iPads oder auch andere Gerätschaften...versus gedruckte Comics. Aktuelle Comics passen sich dem Layout von Pads an. Unsere eingescannten ‚alten‘ Comicarchive sind hierfür nicht geeignet. Pads sind kleiner als ein Originalcomic. 

Zoomen von Comicseiten finden wir doof!

Pub. Guinness. Comics. Eine gute Basis für eine gepflegte Unterhaltung unter Männern.

 

Da haben wir nun unsere eingescannten ‚Lieblinge‘ aus unserer Kindheits- und Jugendzeit im Rechner. Auf der Festplatte. Auf der DVD. Auf dem USB-Stick. Aber welche ‚technische Wiedergabeapparatur für digitalisierte Comics‘ ist denn nun die ideale für uns?

 

Tom erzählt, er hätte es mit ComicRack auf seinem Notebook eine Zeit lang versucht. Er spricht von einer sehr umfangreichen kostenlosen Lesesoftware mit vielen Funktionen zum Katalogisieren von Comics.  Beeindruckende 174 Seiten Bedienungsanleitung müssten durchgearbeitet werden, um wirklich alles nutzen zu können. Ressourcenintensiv. Für Ihn zunächst nicht wirklich intuitiv nutzbar. Er hat sich dann die Zeit genommen, um das Navigieren in seinen Comics zu beherrschen. Und dann meinte er, geht das eigentlich ganz gut. Doch es ist mehr eine technische Datenbank mit vielen Tools, als eine ‚gemütliche Leseatmosphäre‘ für eComics…!? Ein besonderes Ärgernis war aber das permanente hin- Und her-rutschen der einzelnen Seite auf seinem 16:9 Display das 19“ in der Diagonalen misst. „Eine wirkliche Zumutung!“ …so meint er. „Das mag vielleicht für neue Comics effizienter sein, da heute die Comiczeichner Ihre Erzählstrukturen und Bilderkompositionen an die neuen  Medien anpassen… Ältere Comics sind da nicht so vorteilhaft auf dem heutigen Standard-Display abbildbar.“

 

Aber Tom hat sich zu helfen gewusst. Er hat sein Notebook zu einem ‚eBuch‘ umfunktioniert: ComicRack erlaubt das Drehen eines gesamten Comics in 90°-Schritten. Also das Notebook hochkant in den Schoß gelegt. Rechts dann den Bildschirm. Links ist dann die Tastatur. Inklusive dem Touchpad. Strg+Umsch+0 gedrückt. Das Comic wird softwareseitig um 270° gedreht. Mit einem swipe auf dem Touchpad kann dann das Blättern erfolgen. Gute Idee, doch viel Gewicht im Schoß.

Ich beschrieb Tom wie ich meine gescannten Comics als PDF’s gespeichert habe und diese dann am Rechner gelesen habe. Mit einem Acrobat Reader. Doch mein Problem war das gleiche: Geringer Spaßfaktor, weil auch ich mit dem Display zu kämpfen hatte. Doch mit Windows 7 und einem Drehbarem Monitor, habe ich die gesamte Umdrehung anpassen können. Wehrmutstropfen: Ich saß an meinem Schreibtisch um zu lesen. Während mein gemütlicher Sessel ungenutzt in der Ecke stand.

 

Ist dann ein Pad die richtige ‚Lesetechnologie‘? „In der Tat ist im ersten Ansatz“, so erklärte ich es Tom, „meine Begeisterung groß gewesen.“Ja. Richtig gelesen: Gewesen! Denn die Pads sind mittlerweile sehr leicht, doch ist die maximale Bildausbeute kleiner als ein Original-Comic. Und das andauernde Zoomen ist für einen entspannten Lesegenuss eher hinderlich. Schlussendlich hatte ich dann auch das Pad waagerecht gehalten und kam mir schon vor wie Gaius Faulus in „Asterix“ in „Der Arvernerschild“: „Nun ich hab‘ die erste Hälfte der ersten Seite fertig. Ich verschnauf‘ ein wenig, dann les ich die zweite Hälfte der ersten…“

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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10 Die Hochzeit
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11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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17 Erster Eindruck
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