Tom definiert seine ersten Voraussetzungen

Beim ersten Treffen im Pub hatte Tom sich selbst die Programmierungsarbeit zu delegiert. Heute kommt seine Einschätzung nach einer Woche Recherche…

Beim letzten Treffen im Pub, hatten wir uns ja auf die Publizierung im Internet verständigt. Daher nun einige Ergebnisse von Tom. Zum einen hatte er noch ein wenig intensiver nach Comic Reader Ausschau gehalten. Seine Fundstücke lauten CDisplay, MangaMeeya7, Comic Room (Nicht wir, denn wir heißen ja COMICROOM! Also zusammengeschrieben! Comic Room ist wohl nur eine ‚Studie‘ von Zachary Burke geworden…) und Comical.

 

CDisplay (http://www.cdisplay.me/) ist besonders einfach von der Bedienung, weil auf das Minimum beschränkt: Laden des Comics, vorwärts blättern und zurück mit Doppelklick, Ansicht auf eine oder zwei Seiten gleichzeitig, Übersicht mit Hilfe von Thumbnails, Bilder drehen. Das war’s etwa. Leider ist bei dieser Software der Mauszeiger innerhalb der angezeigten Comicseite nicht sichtbar. Möglicherweise ein Hinweis auf eine optimierte Bedienung via Touchscreen. Oder mein Rechner ist falsch konfiguriert. Über die rechte Maustaste erhält man die wichtigsten Funktionen. Anbei ein Link auf ein Youtube-Video, das ganz gut den Eindruck von CDisplay vermittelt: http://www.youtube.com/watch?v=t3iWCA-yStM

 

MangaMeeya7 (http://www.mydailymanga.com/2011/01/17/mangameeya-for-windows-vista-7-users/)  ist da wesentlich umfangreicher. Erlaubt auch die Übersicht aller Comics innerhalb eines Ordners. Nur Vorwärts blättern per Mauszeiger möglich. Aber die Vielzahl an Funktionen wird erkauft mit einer Bedienung fast ausschließlich über die Menüzeile. Hier ein kleines Tutorial dazu: http://www.youtube.com/watch?v=LDXTBBEmpg0

 

Ein besonderes Highlight: Comic Room (Nochmal: ist NICHT dieses Projekt!) Leider wohl im Jahre 2009 ad acta gelegt. Sehr interessanter Ansatz: http://www.youtube.com/watch?v=JEJizrwz2Yo. Habe das Programm heruntergeladen…setup (comic room.exe) angeklickt… 

ups. Und nun?
ups. Und nun?

Schade L.

 

Auf der Webseite von Zachary Burke https://sites.google.com/site/comicroom/downloads  gibt es dann noch einen hilfreichen Hinweis: 

War mir zu risikoreich...
War mir zu risikoreich...

Das habe ich mir dann doch nicht angetan… J

 

Eine weitere Variante ist Comical ( http://comical.sourceforge.net/).  Dabei scheint mir kein großer Unterschied zwischen diesem Programm und einem PDF Reader wie der von Adobe zu sein. Insbesondere nachdem Tom mir dieses Video gezeigt hat: http://www.youtube.com/watch?v=yT-zWmb56a4

 

Tom‘s Fazit: Schöne Ansätze, aber nicht das was wir suchen. Denn Tom -wie auch ich- wollen ja nun ein privates Comic-Archiv (besser noch ein ‚virtuelles Comic-Regal‘), mit einer einfachen Navigation. Also eine Reduzierung auf die wesentlichsten Bedienelemente und Funktionen. Und eine für das Lesen optimierte Steuerung heißt eben nicht, dass man zwischen einer Menüleiste und der Ansicht des Comics stetig wechseln muss. Auch soll die Steuerung zum Blättern nicht die Darstellung einer Comicseite einschränken. Also keine Leiste mit kleinen Pfeilen …

Comicsammlungen müssen intuitiv erfassbar sein. Wie im Bücherregal. Dort sehe ich ja auch mit einem Blick wie groß etwa eine Sammlung ist. Ich weiß wo welche Comics aufzufinden sind. Denn jedes Comic hat bei mir seinen definierten Platz im Regal.

Bei einer digitalen Umsetzung, darf es nicht anders sein. Einen Filemanager zu nutzen um sich durch die Verzeichnisstrukturen zu hangeln ist sicherlich eine sehr einfache… aber auch eine sehr unelegante Lösung. Denn besteht die Sammlung aus tausenden von Comics, so gesellt sich zur Unübersichtlichkeit, auch ein erheblicher Zeitaufwand für das Auffinden einzelner Comics ein. Und wie mach ich das erst mit einem Lesezeichen?

 

Tom hat sich bei seinen Recherchen unerwarteter Weise auf Windows beschränkt. Mobile Lösungen hatten wir ja für uns schon ausgeschlossen. Da gibt es für Interessenten genug im Internet. Des Weiteren gehören Unix Derivate nicht zu unseren bevorzugten Betriebssystem-Plattformen.

Sein Ergebnis lautet also: Selber machen! Es gibt nichts Passendes für unsere Ansprüche!

Tom definiert es für unser Projekt COMICROOM nun so: Das Betriebssystem soll Windows sein. Bei der Betrachtung all der vorgestellten Comic-Reader-Software-Lösungen, kommt er zum Schluss, dass unser virtuelles Comic-Regal am besten mit HTML und Javascript zu realisieren sei.

Beides nicht so schwer und mit ein bisschen Kombinationsgabe kommt man schnell zu Ergebnissen. Darüber hinaus  gibt es eine Vielzahl an Scriptschnipsel im Internet, die man dann für seine Zwecke abwandeln und einbinden kann.

 

Daraus ergibt sich auch eine weitere Entscheidung die Tom getroffen hat: Es werden ausschließlich JPG’s verwendet. Alle Containerformate für JPG’s wie PDF, CBZ, CBR, RAR, ZIP, usw., werden immer aufgebrochen und die einzelnen JPG’s herausgelöst.

Ergo: die Comics sollen in einem Webbrowser dargestellt werden können.

Hier nun noch einmal zusammengefaßt:

  • PC mit Windows (kann auch ruhig ein älteres Modell sein).
  • Internet Explorer.
  • HTML und Javascript
  • Comics im jpg-Format (Klar. Wird ja ohnehin von jedem Browser dargestellt. Zumal das Basisformat aller Comics das JPG ist. Eben halt ein Bild)

 „Warum gerade Internet Explorer?“ Lautet da meine Frage. Er meint, dass er nicht alle möglichen Besonderheiten von Browsern berücksichtigen möchte. Der IE hat aber einige zusätzliche Features, die andere Browser nicht haben. Z.B., dass Ausblenden/Editieren der Scrollleiste… wie er gelesen haben soll…

 

Ich vermute aber, dass er hier etwas ‚kreativer‘ programmieren kann, da der IE etwas ‚gutmütiger‘ mit HTML umgehen kann… Ich weiß: Eine böswillige Unterstellung! J

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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10 Die Hochzeit
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11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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17 Erster Eindruck
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