Ein ‚Stand-Fuß-Hocker‘ für das 20“-Display?

Noch immer grübelte ich darüber, wie ich den Schwenkarm samt Display genügend nahe an meinen Sessel positionieren konnte. Ohne meine Schreibtischplatte als Montagepunkt für den Schwenkarm verwenden zu müssen. Dabei drängte sich mir eine Idee auf…

Vor einigen Wochen kam mir ein Einfall: „Kombiniere doch die Notwendigkeit mit deiner Bequemlichkeit!“

 

Der Schwenkarm mit dem Display benötigte ein genügend schweres Gegengewicht. Wie ich schon in meinem Blog „Grübeleien: Das große Lese-Display und ein Sessel“ vom 6.April dieses Jahres ausführlich darlegte. Hier waren meine ersten Überlegungen, den Lieblingssessel mit einer Art Gerüst zu versehen, regelrecht versandet. Das war nicht der richtige Weg! Ich wollte an meinem BYA keine direkten Baumaßnahmen ausführen.

Einen neuen Sessel entwerfen war auch nicht die richtige Lösung. Ich will ja meinen Sessel verwenden.

 

Trenne ich aber die Halterungs-Konstruktion von ihm, so müsste ich auf einen profanen Stand Fuß zurückgreifen, wie man ihn von Sonnenschirmen her kannte. Und die waren nun wirklich nicht wohnzimmertauglich.

 

Ergo: Notwendigkeit = Gegengewicht; Bequemlichkeit = Fußhocker!

 

Dies war ein neuer Ansatz, auf den ich mich nun mit Eifer stürzte. Warum nicht eine Fußablage so entwerfen, an dem der Monitor befestigt werden kann?

 

Ich machte mir eine Skizze.

Der `Stand-Fuß-Hocker`als Monitorhalterung
Der `Stand-Fuß-Hocker`als Monitorhalterung

„Gar nicht so schlecht…“ dachte ich bei mir. Der Rechner wird im Hocker untergebracht. Ebenso könnte darin das Ausgleichsgewicht verteilt werden. Dazu müsste ich mir noch Behälter entwerfen und diese im Hocker verstauen Aufgefüllt könnten diese dann beispielsweise mit Sand oder kleinen Steinen. Einige Kilos kämen da schon zusammen. Vielleicht hier und da noch eine Verstärkung an der Fußablage. Ein Kantholz würde als Montagepunkt für den Schwenkarmt inklusive dem Monitor dienen. Kantholz mit dem Hocker dann fest verschraubt.

Der Rechner wäre für eine drahtlose Verbindung mit dem Steuergerät gerüstet. Also einem Trackball, einem Smartphone oder gar einem Touchpad.

 

So hätte ich ein genügend großes Ausgleichsgewicht, bei dem der Monitor nicht einfach umfallen würde, wenn ich die Füße vom Hocker nehme. 

 

Ich mailte das Bild Tom zu. Ich musste nicht lange warten, da klingelte schon mein Telefon. „Andreas?“

„Ja Tom?“

„Das ist ein netter Gedanke.“

„Findest Du?“ Ich war mir nicht sicher, ob er es ironisch meinte…

„Nein, nicht wirklich, Andreas.“ Ich dachte es mir fast. Seine Begeisterung hielt sich in Grenzen.

„Schau mal…“ sprach er mit verschwörerischem Unterton: „…du hast doch gar keinen Hocker.“

„Na dann würde ich mir halt einen anschaffen!“ Meine Trotzigkeit brach sich Bahn.

Tom erwiderte nur: „Die Skizze ist eine logische Weiterentwicklung deiner bisherigen Ansätze. Aber noch nicht weit genug gedacht. Würde sicherlich funktionieren. Doch meiner Meinung nach, ist der Kauf und dem anschließenden Umbau eines Hockers nicht viel anders, als wenn wir direkt am Sessel deine Halterung anbrächten.“

 

„Du hast schon Recht, Tom.“ Es klang kleinlaut von mir. Ein bisschen leiser fügte ich hinzu: „War halt nur so eine Eingebung…“

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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