Brainstorming – Lösungen für unser COMICROOM?

Die letzte Idee mit der Monitorhalterung am Fußhocker war wirklich nicht gut. Aber sie inspirierte uns. So gipfelte unser letztes Treffen im gegenseitigen übertreffen ‚alberner‘ Gedankenspiele. Verrückte Einfälle, wie zukünftig sich das Lesen von eComics realisieren ließe. Hier einige unserer Ergebnisse… 

Der schwebende Bildschirm

Auch wenn diese Erfindung meist im Zusammenhang mit dem Triebwerk eines Raumschiffes genannt wird, so könnte ein miniaturisierter Antigrav die Lösung sein. Die richtige Bezeichnung lautet eigentlich Antigravprojektor. Und dieser setzt sich aus einer Generatoreinheit und einer externen Projektormatrix zusammen. Die letztgenannte Komponente wird auf der Armlehne des Sessels positioniert. Mit ihr lässt sich das Display in seiner Höhe und dem optimalen Leseabstand dirigieren. Der Generator wird am Vesa-Anschluss montiert. Nun sind wir auf der Suche nach den Hyperkristallen, mit denen der gravoelektrische Strukturstrom indiziert wird, um ein gravomechanisches Feld aufzubauen.

 

Der virtuelle Bildschirm

Wozu sich die Mühe mit den Antigravprojektoren machen, wenn kein Monitor benötigt werden würde? Eine holografische Projektion tut es doch auch. Lassen wir doch unsere eComics dreidimensional vor uns im Raum erscheinen. Hierzu benötigen wir nur einen positronischen Holowürfel. Ich werde mal in einem der ShopPortale danach Ausschau halten…

 

Der Sessel aus Formenergie

Materieprojektion heißt das Zauberwort. Eine modifizierte Technik die sich aus den herkömmlichen Schutzschirmtechnologien (HÜ-Schirm, Paratronschirm, Hypertransschirm, etc.) entwickelte. Spezielle Projektoren werden für die formenergetische Projektion benötigt. Materie geschaffen aus 100% Energie. Je nach Bedarf an- und auschaltbar. Wir könnten diese dazu verwenden, um unseren Sessel zu kreieren. Kombiniert mit dem virtuellen Bildschirm eine echte Bereicherung für kleine Wohnungen.

 

Die 'Zwinker-Brille'

Beim Hören von Musik haben wir zwei Alternativen: Entweder (a) über die räumliche Distanz mit Lautsprecherboxen. Oder aber auch (b) direkt an unser Hörorgan gepresst via Kopfhörer. Gleiches gilt beim Lesen von eComics: Entweder (a) lesen über einen optimal platzierten großen Monitor oder (b) direkt auf unser Sehorgan projiziert mit Hilfe eines Head-mounted Displays. Also einer Brille. Einer sehr speziellen. Hierbei sind die sehr kleinen hochauflösenden Bildschirme in der Brille sehr dicht an den Augen, so dass der Eindruck einer sehr großen Leinwand entsteht. Der Genuß von eComics in einem Kinogroßen Umfeld. Das Blättern wird nicht mit einer Handsteuerung realisiert, sondern mit einem Augenzwinkern: Linkes Augenzwickern = Seite zurück blättern; Rechtes Augenzwinkern = Seite vor blättern…

 

Alles nicht real

Nicht jeder kann sich sein eigenes Holodeck leisten. Warum also nicht eine Holosuite anmieten? Dort wird die Holografie mit der Replikationstechnik (ein weiterer Wissenschaftszweig der Materieprojektion) kombiniert. Gegenstände können nicht nur visuell, olfaktorisch und akustisch als real wahrgenommen, sondern sie können darüber hinaus auch haptisch erfasst werden. Das besondere an dieser Lösung wäre, dass eComics -wie ihre  Pendants aus Papier in der realen Welt- gelesen werden können: Das Lesen in einem Heft, Album oder Taschenbuch mit all seinen Sinnen genießen… Das Entnehmen eines Comics aus dem Regal – Das Blättern einer Seite – Das Rascheln des Papiers – der Geruch von Druckerschwärze – und das alles virtuell.

 

Die Assimilierung

Gehen wir doch noch einen Schritt weiter: Warum die eComics von außen zuführen? Wir können unsere eComic-Archive doch gleich ‚in‘ uns tragen und bei Bedarf abrufen? Und zwar bei Bedarf ohne Sessel! Ohne externe Displays! Ohne externe digitale Speicher? Also: Ohne körper-externe Hilfsmittel!

Dazu greifen wir auf die bewährten Nanosonden der Borgs zurück. Jene, die in uns speziell modifizierte technische Implantate herstellen und mit unserem Körper verbinden. Eine Symbiose aus Biomaterial und Technik. So können Speichereinheiten für unsere Sammlungen, die Sehnerven als unmittelbare Verknüpfung für die visuelle Abbildung  und die Schmöker-Steuerung mittels Gedanken in uns integriert werden.

UND: Facebook war gestern. Morgen haben wir einen neuralen Tranceiver, der es uns erlaubt, unsere Vorlieben für Comics im Hive-Bewußtsein zu ‚liken‘.

 

Das sind doch tolle ‚Aussichten‘ für die Zukunft? Oder? J

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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10 Die Hochzeit
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11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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17 Erster Eindruck
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