Nun wird der PFEILER ‚gecheckt‘

Die PLATTFORM wurde nach einem Bummel durch den Baumarkt näher definiert (siehe Blog von vorletzter Woche). Gleiches geschah diesmal bei dem PFEILER. Auch hier mussten im Baumarkt zunächst Fotos geschossen werden und anschließend Machbarkeit und Kosten mit Tom diskutiert werden. Neue Ideen hatten sich dabei zwangsläufig aufgedrängt…

Wieder bin ich für einen Check durch einen Baumarkt flaniert. Den Blick diesmal auf den PFEILER fokussiert: Welche Varianten gibt es bei den Materialien? Den Formen? Und in der Qualität? Dem Preis?

Mit dem Smartphone in der Hand waren schnell die ersten Fotos geschossen.

 

Zunächst entdeckte ich ein System, welches im Regal als fertig zugeschnittene zueinanderpassende Holzprodukte angepriesen wurde: Platten und Beine. Letzteres -die Tischbeine- sahen hochwertig aus. Sie müssten für meinen Zweck als PFEILER nur gekürzt werden.

Konnte Metall eine Alternative zu Holz sein? Auch wenn Holz einfacher zu verarbeiten wäre... und auch günstiger… Ich war mir nicht sicher. Ich wollte aber von vornherein nichts ausschließen. So schoss ich einige Fotos, die ich dann mit Tom sichten und diskutieren würde.

Dann kam ich zur Abteilung für Baustoffe. Und damit auch zu den verhältnismäßig preiswerten Kanthölzer. 

Wenn Holz in Frage käme, wie sollte dann die Standfestigkeit erreicht werden? Ergebnis, wie auch schon in den Blogs davor vorgestellt: Die Befestigung könnte mit  Winkeln realisiert werden. Drei preislich unterschiedliche Winkel hatte ich in diesem Baumarkt entdecken können… 

Für die Befestigung des PFEILERs auf die PLATTFORM könnte ich wieder die Schrauben verwenden, die in der ersten Machbarkeitsstudie ihre Anwendung fanden.

Für mich wichtig zu bedenken war: Die Länge der Schrauben darf die 5cm nicht überschreiten. Mit den 4cm läge ich noch im Rahmen der Gesamthöhe der PLATTFORM, ohne dass diese an der Unterseite herausragten. Denn zu der 2,8cm dicken Arbeitsplatte kämen noch die Styroporplatten hinzu. Und die haben eine Stärke von 2cm. Knapp 1cm Luft wäre da noch nach unten...

Am nächsten Abend saßen wir bei mir zuhause. Die Fotos wurden auf den Rechner übertragen. Tom sah sich die Bilder zunächst schweigend an. Er scrollte ein bisschen nach unten… dann wieder hoch. Er nahm einen Schluck vom heißen Tee. Plötzlich stoppte er bei den Metallvarianten. „Ich denke Andreas, dass eine runde Form für unseren PFEILER zu Beginn unseres Projektes zu anspruchsvoll in der Verarbeitung ist. Ich würde sogar sagen, dass auch die Option ‚Metall‘ einen zu hohen Schwierigkeitsgrad hat. Hättest Du denn dafür überhaupt die richtigen Werkzeuge?“

„Nein.“ Damit war dieses Thema schnell vom Tisch. Keine große Diskussion, sondern ein schnell formulierter Ausschluss.

„Dann bliebe Holz als einzige Option übrig!“ Wo Tom Recht hat, hat er Recht.

„Wollen wir gleich in einer höherwertigen Qualität mit dem Bau beginnen, oder lassen wir uns ein einfaches Kantholz zurechtsägen…?“ Dabei scrollte ich zunächst zu dem Holzsystem, dann zu den Fotos aus dem Baustoffbereich. Eigentlich konnte ich meine Frage selbst beantworten: „Wir beginnen mit der preiswerteren Variante!“

„Sag mal Andreas, lass uns mal überlegen, was wir mit dem PFEILER noch anstellen könnten?“

„Was meinst Du?“ erkundigte ich mich bei ihm.

„Naja. Der PFEILER könnte mehr als nur ein Haltebalken für den Schwenkarm sein.“

„Sprichst Du die Idee an, dort Rechner und Verkabelung zu integrieren?“

„Vielleicht noch etwas mehr…“ Sagte er nachdenklich.

Ich dachte darüber nach. Dann sagte ich: „Wir könnten dort Schalter und Steckdosen anbringen.“

Tom nickte nur. „Das wäre eine tolle Idee, Andreas. Doch was soll der Schalter?“

Ich erwiderte: „Ich könnte die Steckdosen damit an- und ausschalten.“

„Und was bringt das?“ fragte er.

„Monitor und Rechner könnten durch die Steckdosen mit Strom versorgt werden. Mit dem Schalter ist es dann möglich, beides von der Stromzufuhr zu trennen. Die müssen ja nicht permanent unter Spannung stehen.“

„Ich muss Dich das noch fragen, Andreas: Kriegen wir einen genügend kleinen Rechner in den PFEILER?“

„Naja, mehr als 10x10cm sollte der PFEILER nicht haben. Sonst ist er zu wuchtig. Mir fiele kein so kleiner Rechner ein…“ 

„Wie wäre es mit einem Raspberry Pi?“ 

„Stimmt! Den hatte ich ganz vergessen…" Dabei klatschte ich mit der Hand gegen die Stirn. Schon sehr theatralisch meine Reaktion. Dann fiel mir ein: "Zumal ich einen zu Hause habe… das ‚Model B‘. Doch die Performance für unseren COMICROOM-Reader reicht da nicht aus.“

 

Mein Raspberry Pi
Mein Raspberry Pi

„Schade.“ Meinte Tom nur.

„Also könnten wir einen performanteren, etwas größeren Rechner nur am PFEILER befestigen, wie wir es schon mal angedacht hatten.“

 

„Hört sich vernünftig an.“ Erwiderte ich. „Da gäbe es sicherlich genügend interessante Produkte auf dem Markt. Zum Beispiel ein Mac Mini oder ein anderer Kleinst-PC.“ Dann führte ich meine Überlegung laut fort: „Ich werde mir mal zur nächsten Woche dazu etwas einfallen lassen und eine Skizze anfertigen.“

Während ich das sagte, manifestierte sich bei mir schon eine ziemlich konkrete Vorstellung….

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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10 Die Hochzeit
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11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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17 Erster Eindruck
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