Der finale Plan: PFEILER & PLATTFORM für unser eComic-Archiv

Ich vollendete die Zeichnungen, welche mir als Anleitung für meine handwerkliche Umsetzung dienen soll.  Das Ziel: eine eComic-Leselounge mit großem Bildschirm und mit meinem Lieblingssessel… Jetzt war die ursprüngliche Idee gereift zu einem detaillierten Bauplan!

„Hi Tom.“ Sagte ich und wedelte mit der Papiertüte voller frischer Schrippen.

„Guten Morgen Andreas. Komm‘ rein“

Tom war wie ich ein Frühaufsteher. Somit trafen wir uns gestern Morgen bei ihm zuhause. Zu einem gemeinsamen Frühstück. Dabei wollten wir die finale Planung sichten und besprechen. Die Zeichnungen hatte ich in den Vortagen schon vollendet.

 

Der Kaffee stand dampfend auf dem Tisch. In einer Glaskanne auf einem Stövchen. Zwei Pötte (noch leer), Aufschnitt, Honig und für jeden ein gekochtes Ei warteten nur auf uns. In das leere Körbchen entließ ich die Schrippen.

„Na dann lass uns erst etwas essen. Habe echt ein bisschen Hunger mitgebracht.“

„Warst du wieder joggen?“ fragte mich Tom.

„Nö! Schwimmen.“ Antwortete ich kurz und griff zum Brötchenkorb.

Als wir am Verzehren unserer belegten Schrippen waren, sprach Tom mich kauend an: „Jetzt ist es also soweit. Unsere ursprüngliche Idee nimmt Gestalt an.“

„Ja. Und wir haben uns das in mehr als einem Jahr sukzessive hart erarbeitet.“ Führte ich seinen Gedanken weiter aus. „Die ersten Bleistiftskizzen sind überführt in detaillierte Zeichnungen, nach denen ich bauen kann.“

„Da bin ich aber sehr gespannt. Im letzten Blog war das ja schon sehr weit ausgearbeitet…“

„Das ist richtig, Tom. Doch der Rechner hatte noch gefehlt. Auch die PLATTFORM habe ich noch etwas modifiziert.“

„…Und dann war doch noch der Wulst vom Netzteil des Rechners, den Du ja als ‚Propfen‘ in dem PFEILER einarbeiten willst.“

Ich goss mir Kaffee nach. Ein weiteres Brötchen angelte ich mir aus dem Körbchen. Hier kam nun der Honig drauf.

„Sag mal Tom…“ fing ich meine Frage an. „Wie weit bist Du denn mit den ‚Lesezeichen‘ im COMICROOM-Reader?“

„Grundsätzlich ist mir die Technik mit den Cookies klar. Doch die Einbettung in den Webseitengenerator macht mir noch Kopfzerbrechen.“ Auch er füllte seinen Pott mit heißem Kaffee nach.

„Was meinst Du denn, wann ich dein erstes erfolgreiches Ergebnis sehen darf?“

„Na, etwas Zeit benötige ich noch.“ Antwortete Tom. „Aber was ich Dir jetzt schon sagen kann ist, dass wir mit einer 500GB Festplatte für unsere gescannten Comics gerade soeben auskommen werden.“ Er sprach meine Blogs zur Rechnerkonfiguration an.

„Das dachte ich mir“, pflichtete ich ihm bei. „Die bisher getesteten Sammlungen sind ja nur ein Bruchteil unserer Comics. Und die benötigen einen Speicher von rund 26GB (Siehe Blog vom 4. Mai 2014). Aber zum Testen sollten diese in jedem Falle reichen.“ Das letzte Stückchen Honig-Brötchen schob ich mir in den Mund.

„Nur mal Interesse halber: Welche Empfehlung für den benötigten freien Speicher würdest Du uns denn geben?

„Ich denke Andreas, ein bis zwei TB wären schon schön! Sodass noch viel Luft nach oben ist…“  

 

Dann waren wir mit unserem Frühstück auch schon fertig. Ohne viel Hektik trug Tom die übriggebliebenen Reste zurück in die Küche. Währenddessen nutzte ich den freigeräumten Platz auf dem Tisch, um mein Notebook aufzustellen. Ich schaltete ihn ein. Es dauerte nicht lange, da waren die Ordner und Dateien meiner Arbeiten auf dem Desktop erschienen. Meine zuletzt bearbeitete Datei öffnete ich mit einem Mausklick.

 

Tom erschien mit einer frischen Kanne Kaffee. Und auch einen Aschenbecher brachte er gleich mit. „Na los Andreas, hol sie schon raus…“ Ein wissendes Lächeln lag auf seinem Gesicht.

„Na dann will ich Dich mal nicht enttäuschen…“ und holte meine Pfeife samt Tabak aus meinem Rucksack. Der ‚Early Morning Pipe‘ von Dunhill war die konsequente Wahl zu dieser frühen Tageszeit.

Beim Stopfen meiner Pfeife zeigte ich ihm das erste Bild.

Übersicht auf unserem aktuellen Screibtisch
Übersicht auf unserem aktuellen Screibtisch

„Das mein lieber Tom ist das Einstiegsbild für den Blog.“

Ein „Mmh…“ war von ihm zu vernehmen. „Ja… gar nicht schlecht. Alles übersichtlich angeordnet.“ Sein Blick wanderte über meinen Bildschirm. „Die wichtigsten  Elemente, gerade für den PFEILER, sind treffend zusammengestellt: Erste Draft-Zeichnung des Ziels, der Rechner, die Elektrik, die Schalterelemente… Sieht gut aus!“

„Freut mich.“ Die Pfeife hatte ich mittlerweile angesteckt. Erste Rauchwölkchen ausstoßend meinte ich: „Und schon kommt das nächste Bild.“ Ein Klick. Eine weitere Bilddatei breitete sich auf dem Bildschirm aus.

„Moment…“ rief Tom aus und stellte den Monitor HPLP2065 neben meinem Notebook auf. Ein Kabel verband er mit meinem Notebook und seinem externem Display.

Ich passte die Display-Konfiguration an. Der Monitor war hochkant gedreht.

„Jetzt sieht man das Bild besser!“

Wo Tom Recht hatte, hatte er Recht.

PFEILER & PLATTFORM
PFEILER & PLATTFORM

„Wir haben die PLATTFORM bestehend aus drei Schichten: Styropor, Holz und zuoberst den Teppich.“ Tom erklärte mir mein Bild. „Im Styropor schlitzt du einen Weg für das Kabel, welches dann nach außen zu einer Steckdose geführt wird?“

„Genau Tom!“

„Dann schaffst Du Platz für das Netzteil. Dieses ist aber zu hoch, um es nur im Styropor zu verstecken. Dafür muss noch in der Holzplatte etwas mit dem Holzbeitel entfernt werden.“

 

Ich ließ ihn einfach weiter reden…

 

„Ganz rechts der Hohlraum für das Verklemmen der Elektrik zwischen PFEILER und PLATTFORM.“

Sein Blick wanderte zum Rechner. „Hier kommt der VESA-Mount zum Einsatz. Damit befestigst Du den Rechner am PFEILER. Knapp darunter ist der ‚Propfen‘ vom Netzteil der ZBOX. Darüber erhält der PC den Strom.“ Tom beugte sich etwas zurück, schaute mich an und fragte: „Aber das DVI-Kabel, wie auch der Stromanschluss für den Monitor werden nicht im PFEILER verlegt?“

„Nein Tom.“ Ich erklärte ihm auch warum: „Das macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Denn wenn ich das tun würde, erschwere ich erheblich das wieder auseinander nehmen der einzelnen Komponenten. PFEILER, Schwenkarm und Monitor könnte ich dann nicht so ohne weiteres trennen.“

„Leuchtet mir noch nicht ein.“

 

Aha! Erste Kritik!

 

Dann sagte Tom: „Ich könnte mir aber vorstellen, dass  der Platz zusätzlicher Kabel –gerade Stark- und Schwachstrom- im PFEILER knapp wird. Geschweige der Verwendung des gleichen Kanals im PFEILER für die hochfrequenten Signale des DVI-Kabels neben der Starkstromleitung.“

Verwunderung klang bei mir auf, ob seiner Kenntnis darüber. „Das stimmt, Tom.“

„Für die Halterung des Schwenkarms wird ein Loch am oberen Ende vom PFEILER gebohrt. Sieht auch viel besser aus, als die Schreibtischvariante aus Deinem Blog mit der Machbarkeitsstudie.“

Er sprach den Blog vom 23. August 2014 an.

Dann wandte er sich mir zu und meinte: „Und jetzt der PFEILER Andreas.“

„Hier kommt er auch schon.“ Ein Klick mit der Maus öffnete das letzte Bild.

Der PFEILER samt eComic-Archiv-Rechner
Der PFEILER samt eComic-Archiv-Rechner

„Mmh..“ Wieder sein Grübeln. Dann sprach er aus, was er dachte. "Ich glaube da ist ein Fehler!"

"WAS?! WO?" Ich war verblüfft.

Tom zeigte mit dem Finger auf die Bohrung für den Stromanschluss des Rechners. Genauer: Auf die Bemaßung! Und da sah ich es auch... Die stimmte nicht. das müssten 10mm sein!

"Danke Tom. Das werde ich korrigieren." Er nickte.

Dann sprach Tom weiter: „Die Zeichnung macht schon was her. Aber ich hätte keine Ahnung, wie ich diese Aushöhlungen und Bohrungen realisieren könnte…“

„Ich hab‘ da schon meine Vorstellungen, Tom.“, beruhigte ich ihn. „Aber um mindestens zwei Werkzeuge werde ich nicht umhinkommen sie zu kaufen…“

„Welche?“

„Den langen Bohrer für den Kanal quer durch den PFEILER! Und einen breiten für die 35mm-Bohrung, damit ich die Halterung für den Schwenkarm am Kopf des PFEILERs einsetzen kann.“

 

Zum Schluss wagte Tom einen Hinweis: „Ich kann nur hoffen, dass die Stabilität des PFEILERs erhalten bleibt...bei den vielen Hohlräumen...(?)“

 

Das hoffte ich auch…

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
01 Monitor & Schwenkarm
02 Ordnung muss sein
02 Ordnung muss sein
03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
09 Die PLATTFORM
10 Die Hochzeit
10 Die Hochzeit
11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
16 Dachboden-Begehung
17 Erster Eindruck
17 Erster Eindruck