Neue Backup-Idee für unsere COMICROOM Webseiten

Das Thema ‚Sicherung‘ ließ mir keine Ruhe. Wie kann ich unsere in JIMDO erstellten Webseiten schnellstmöglich und auch vollständig wiederherstellen? Ich brauchte ein Konzept und eine Strategie...

Es war heiß. Zum werkeln zu heiß. Wir saßen beisammen. Draußen. Im Grünen. Bei einem kühlen Glas grauen Burgunder. Ein ausgezeichneter Wein. Dazu stopfte ich mir eine Pfeife. Heute den ‚Aperitif’ von Dunhill. Ein Latakia. Für Nichtraucher, wie Tom einer war, sicherlich eine Zumutung. Denn der Duft ist streng und erinnerte an verbrannte und zu lang getragene Socken. Aber lecker war er.

 

„Ich hatte mir einige Gedanken zu unserer schon mal thematisierten Backup-Strategie gemacht.“

„Ein guter Einfall Andreas. Ich kann mich an deinen ersten Versuch mit ‚httrack‘ erinnern.“ Dann fügte er seine Bewertung hinzu: „Eine ungenügende Lösung!“

„Stimmt.“ bestätigte ich ihm.

„Und nun, Andreas? Wie sieht das neue Konzept aus?“

„Meine Überlegungen begannen damit: Wie haben andere ihre Webseiten gebaut? Nutzen sie auch einen Service, wie den von JIMDO? Gibt es andere Lösungen?“ Meine Pfeife musste etwas nachgestopft werden. Dann fuhr ich fort: „Ich hatte mir zunächst die Seite von Comic-Sammler genauer angeschaut. Diese Seite wird mit Wordpress realisiert.“

„Mmh Andreas. Das ist eigentlich eine für Blogschreiber optimierte Plattform. Offenkundig eine gute Wahl. Ich könnte mir vorstellen, dass damit sehr viele Blogschreiber ihre Artikel ins Internet stellen.“

„So ist es. Zum Beispiel die Podcast-Seiten von TREKcast, WRINT oder auch Raumzeit sind mit Wordpress erstellt worden.“

Tom nahm einen Schluck gut gekühltem Weißwein. Dabei schaute er mich aufmuntern an, weiter zu reden.

Ich tat ihm den Gefallen. „Also Grund genug mir diese Software genauer anzuschauen. Dabei machte ich die Erfahrung, dass mit ein bisschen Einarbeitung, auch ich das schaffen könnte.“

„Sicherlich.“ Mehr sagte er nicht. Erstmal.

 

Tom’s positive Rückmeldung bestärkte mich, meinen Faden weiter zu spinnen: „Das hatte ich mir dann auch gedacht. Meine erste Recherche zeigte mir auf, dass einige Hostingpakete für Wordpress im Internet angeboten werden. Da wären bPlaced, square7.ch oder auch hostinger.de.“

„Gut Andreas. Soweit habe ich es verstanden: Du möchtest unsere COMICROOM-Webseiten gerne mit Wordpress erstellen und hast dafür einige Gratis-Hoster gefunden.“ Dann aber stellte er DIE konkrete Frage: „Was bedeutet das jetzt für dein Backup-Konzept?“ Er sah etwas irritiert drein.

„Tja Tom. Ich erinnerte mich an meine ersten Geh-Versuche mit Modx und Joomla. Und zwar auf meinem HeimPC. Realisiert mit einer lokalen Installationen eines Webservers sowie einer Datenbank…“ Ich schaute ihn an. Er wartet auf die Beendigung meiner Ausführung… die ich ihm nun gab.

„Für die lokale Installation verwendete ich die Entwicklungsumgebung XAMP.“

Jetzt war es raus. Hatte er schon verstanden worauf ich hinaus wollte?

„Was ist XAMPP?“

Hatte er also nicht!

„Eine kostenlose vollständige Apache-Distribution. Darin sind MySQL und PHP enthalten. Sehr leicht zu installieren.“

„Open-Source?“ fragte er.

„Ja.“ Er kannte XAMPP wirklich nicht.

„Damals hatte ich,…“ fuhr ich fort, „…die Umgebung dazu genutzt, um mit den CMS-Systemen ein wenig zu experimentieren. Das Praktische an XAMPP ist, das ich nicht nur eine Serverarchitektur wie im Internet nachbilden konnte, sondern sie war auch vollständig übertragbar auf andere Rechner – und zwar eins zu eins …“

„…Und sie funktionierte dann dort auch noch?“

„So ist es.“ Ich nahm ein Blatt Papier und zeichnete ihm grob meine Vorstellung.

Meine grobe Skizze der Konfiguration
Meine grobe Skizze der Konfiguration

Ich zeigte meine Skizze Tom. „Ich kann erstmal auf meinem Rechner einiges ausprobieren, um dann anschließend alles auf einen Hoster zu schieben.“

„Beim Hoster müssen aber von Dir auch einige Arbeiten erledigt werden. Werden denn deine lokalen Konfigurationen, Datenbankname, Username und Passwort vom Hoster einfach so übernommen?“

„Nein Tom. Einfach so nicht. Es gibt hierzu spezielle Tools die mir helfen werden.“

„Ich fasse deine Idee mal zusammen: Du willst also parallel zu JIMDO einen eigenen lokalen Web-Server aufbauen. Dort eine Datenbank und Wordpress installieren und um dann darauf die COMICROOM-Webseiten abzubilden. Wenn fertig, dann schiebst du dein Werk auf einen Hoster. Der muss aber von dir auch noch präpariert werden. Das wichtigste aber: Du hast immer ein lokales Abbild unserer Webseiten inklusive des notwendigen Unterbaus, welches du jederzeit auf einen anderen Hoster kopieren könntest?“

„So lautet mein Konzept.“ Ich klopfte meine Pfeife aus.

 

„Das hört sich nach sehr viel Arbeit an, Andreas? Und ich spreche nicht einmal die Recherche-Arbeiten an…“ Er führte aus, was er meinte: „Wie können Artikel vom lokalen HeimPC zum Hoster synchronisiert werden? Webseiten müssen neu layoutet werden! Was ist mit der Implementierung von Google-Analytics? Wirst du die bisherigen Seiten bei JIMDO auf die neue Plattform exportieren…?“ Tom schaute mich dabei merkwürdig an. Oder zweifelnd?

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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Youtube-Videos

00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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10 Die Hochzeit
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11 Bookmark Manager
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12 Starting COMICROOM
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13 Das eRegal
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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17 Erster Eindruck
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