KORREKTUR: Löten und Schrauben?

Mein Fehler: 1,5²-Aderenden eines flexiblen Kabels verzinnt und dann in einer Lüsterklemme bzw. an einer UP-Steckdose verschraubt. Das geht wirklich gar nicht! Mein Dank an valentino99r, der mich auf dieses No-Go hinwies! Hier geht es zu meinem Corpus Delicti: Der elektrifizierte PFEILER

Valentino99r schrieb als Kommentar zu meinem Clip: „…Absolut unzulässig! Verlöten geht ja mal garnicht, da gehören Aderendhülsen drauf. Und PE muss beim Schalter blind gelegt werden (Wago drauf), oder zumindest abgeknipst. (Kurzschlussgefahr!)…“ (Der Youtube Kommentar)

 

Dazu von mir noch der Verweis auf die entsprechende Norm, auf die seine Aussage fußt. Nämlich der VDE 0100 Teil 520.

 

Diese VDE-Norm steht mir leider als Schriftstück nicht zur Verfügung. Somit ein indirekter Verweis durch einen Artikel des Heise-Verlages: „Gefährlich wird es, wenn man die Litzenenden verzinnt“ (Verzinnen von Litzenenden und in der Lüsterklemme geklemmt)

 „…Solche Verbindungen sind aus gutem Grund verboten. Richtig macht man es, wenn das Litzenende eine Aderendhülse aufgepresst bekommt oder in einer Klemme mit Druckstück beziehungsweise in einer Federklemme landet.“

 

Nach meinen Recherchen stellte sich für mich der Sachverhalt folgendermaßen dar:

  • Das Verzinnen von Aderenden bei flexiblen Leitungen, um diese an Schalterelemente zu klemmen/schrauben (bei mir sind es Steckdose und Ausschalter) ist grundsätzlich nicht gestattet.
  • GIRA merkt sogar an: „Die Klemmen der SCHUKO-Steckdose sind für starre Leitungen bzw. Adern geprüft.“ Weiter führt GIRA aus: „Bei flexiblen Leitern werden üblicherweise die Adern verzinnt. Aus Sicherheitsgründen dürfen aber grundsätzlich keine flexiblen Leitungen an SCHUKO-Steckdosen angeschlossen werden, auch wenn sie sich nach dem Verzinnen durch Entriegelung der Klemme in diese einführen lassen. Der Einsatz von Aderendhülsen ist ebenfalls nicht zulässig.“ (Hier der Link)

 

Welche Konsequenzen ziehe ich für mich daraus? 

  • Die nicht genutzten Schutzleiter erhalten eine Wagoklemme als Abschluss.
  • Aber vorher werde ich die flexiblen Leitungen im PFEILER gegen starre Leitungen austauschen. Ein solches Kabel ist dann ein NYM-J 3x1,5.

 

HINWEIS: N = Normenleitung; Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC); M = Mantelleitung; J = mit grün-gelbem Schutzleiter; 3 = Anzahl der Adern; x = "mal"; 1,5 = Leiterquerschnitt in mm2

 

Das bisherige Video wird entweder von mir noch korrigiert bzw. ich werde einen Verweis zu einem Ergänzungsclip samt Korrektur hinzufügen.

Gut, das ein aufmerksamer ‚Youtuber‘ mir den Hinweis geliefert hat. Danke.

 

 

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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