Zwischenspiel: Meine LEGO-Sammlung

Seit Jahrzehnten stand meine LEGO-Truhe unberührt und unbeachtet in der Ecke. Dieses Wochenende stand daher im Zeichen der Nostalgie… und des Aufräumens. Drei Stunden lang… 

Meine Lieblingsbeschäftigung aus Kindheitstagen -neben dem Schmökern von Comics- war das Spielen mit LEGO-Steinen. Und nun erinnerte ich mich an diese kleinen Bauklötzechen...

 

Meine meisten Schulfreunde bewahrten ihre LEGOs in Waschtrommeln (witzigerweise oft die von ‚Dash‘, weniger die von ‚Ariel‘) auf. Alles durcheinander aufeinander. Ich aber hatte eine Holztruhe. Eine schwarze. Vom Schreiner handgefertigt. War ein Weihnachtsgeschenk für mich – glaube ich. 

Meine schwarze LEGO-Truhe
Meine schwarze LEGO-Truhe

Mit drei Einlagekästen, in denen ich mit kleinen Bretterchen passend große Felder abtrennte.

 

Dann das Öffnen der Kiste… Ein sinnliches Erlebnis. Nicht weil ich was gesehen oder gefühlt hatte. Nein ich hatte gerochen! Dieser typische Geruch von eingeschlossenen LEGOs, die mal wieder der frischen Luft ausgesetzt wurden… Unglaublich, was ein bisschen ‚Duft‘ an Vergangenheit wieder aufleben lassen kann… Mir fielen wieder die alten LEGO-Bücher ein (Die ich übrigens in der Truhe fand). Und dann erinnerte ich mich, dass ich einen LEGO-Koffer hatte. Der war echt cool. In diesem konnte ich eine Auswahl an LEGOS zu Übernachtungen bei meinen Großeltern oder bei Freunden mitnehmen. Meine liebsten Spielsachen immer im Koffer dabei. Damit fühlte ich mich gut gerüstet gegen Langeweile… Aber wo war der?

 

Ich schüttete alles auf einen Haufen. Jetzt geht das Sortieren los.

Sieht eigentlich gar nicht nach soviel aus...?!
Sieht eigentlich gar nicht nach soviel aus...?!

Die Farben meiner vier Jahrzehnte alten Bausteine beschränken sich auf schwarz, blau, rot, weiß, gelb. Platten habe ich in weiß, grau, blau und grün. War da nicht auch eine schwarze? Ich denke, dass aktuelle LEGO-Sortiment hat mittlerweile mehr Farben und Formen zur Auswahl ;-).

 

Es gab damals 2 Arten von Motoren: Mit 3x 1,5 Volt Batterien in einem separaten Gehäuse plus Motor. Und die 12V Variante mit Mittelschiene und Trafo. Ich hatte die erste Lösung. Aber davon gleich drei: Zwei in schwarz – einen in blau.

Meine Heiligtümer: Drei LEGO-Motore!!!
Meine Heiligtümer: Drei LEGO-Motore!!!

Panzer, Roboter und Autos wurden von mir häufig gebaut. Noch öfter waren es Eisenbahnen. Die Schienen, und meine Vielzahl an Weichen, ermöglichten mir recht komplexe Bahnsysteme durch die gesamte Wohnung  zu führen – nicht immer zur Freude meiner Eltern.

 

Drei Stunden auf den Knien am Boden hockend, dabei kleine Plastiksteinchen nach Farbe und Form zu sortieren, schlaucht. Hat sich aber gelohnt…

Was ich nicht vergessen darf: Wo ist mein LEGO-Koffer geblieben…? In der Truhe war er leider nicht :-(

Ein 'Roir' aus dem Jahre 1993
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Was bisher geschah...
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00 Opening COMICROOM
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01 Monitor & Schwenkarm
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02 Ordnung muss sein
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03 Armlehne & Knetmasse
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04 Der COMICROOMReader
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05 Upgrade
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06 Machbarkeitsstudie
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07 Unboxing ZBOX
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08 Der PFEILER
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09 Die PLATTFORM
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12 Starting COMICROOM
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14 Duell der Armlehneablagen
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15 Nähen & Schneiden
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16 Dachboden-Begehung
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